Zivile Friedensdienste (ZFD)

Aktuelle Informationen zu unserer Kampagne zuFrieden?! -

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für die Einführung freiwilliger Ziviler Friedensdienste (ZFD)

http://www.zfd.at

ÖFD Filmabend, Montag 18.7.2005 ab 19:30

Gezeigt werden 2 Kurzfilme:

und

Dazu gibt es ein Buffet sowie die neue T-Shirt Kollektion der ÖFD.

Beginn ist ab 19:30 im Veranstaltungsraum des Kulturverein Kanafani
Sensengasse 5/3, 1090 Wien
bei Kanafani läuten, gerade rein und die Stiege runter.

Newsletter der ÖFD

Es gibt einen elektronischen Newsletter der ÖFD.

Wer etwa einmal pro Monat per Mail über die laufenden Aktivitäten der ÖFD und diverse Veranstaltungen informiert werden möchten kann unter folgendem Linke den Newsletter abonnieren.

http://oefd.at/mailman/listinfo/newsletter

Wir waren Feinde

Drei ex-jugoslawische Kriegsveteranen suchen ein Leben in Frieden

Podiumsdiskussion, Mittwoch, 8. Juni 2005, 19.00 Uhr; Saal des Albert Schweitzer Hauses, Schwarzspanierstrasse 13, 1090 Wien; in bosnisch-kroatisch-serbischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Drei Veteranen des ex-jugoslawischen Bürgerkrieges, ein Bosniak, ein Kroate und ein Serbe diskutieren, wie sie sich „im Krieg wieder fanden“, und was für einen dauerhaften Frieden notwendig ist. Beispielhafter Dialog, der bereits 14 Mal erfolgreich im ehemaligen Jugoslawien stattgefunden hat.

Informationen: Evangelische Akademie, Tel: 01/408 06 95, http://www.evang.at/akademie/

Folder

Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Aktionstag für Frieden und Neutralität

7. Mai 2005, 14.00 Uhr Stock im Eisenplatz (Stefansplatz), anschließend Demonstration zum Ballhausplatz

Der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung, der 15. Mai, wird weltweit von War Resisters International (WRI) koordiniert. Letztes Jahr hatten wir Noa Kaufmann, eine Kriegsdienstverweigerin aus Israel, zu Gast. 2005 stellen wir die Diskussion um die Verfassung der EU zur Diskussion.

In der vorliegenden Fassung wird die Aufrüstung zur Verpflichtung der Mitgliedsstaaten. Die Rüstungsargentur soll alle Aktivitäten der Konzerne der EU bündeln und die Abnahme der Kriegsgeräte garantieren. Die Schlachtgruppen dienen der Sicherung der wirtschaftlichen und politischen Einflusssphären der EU.

Die Beteiligung aller Staaten der EU ist angesagt. Alle Parlamentsparteien Österreichs stimmten dem Entwurf zu und lehnten eine Volksabstimmung ab. Sie geben damit die Neutralität preis und meinen die Bevölkerung sei zu dumm, um sich über die Verfassung ein eigenes Urteil bilden zu können.

Arge für Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit

Buchbesprechung

Barbara Müller, Balkan Peace Team 1994-2001.

Mit Freiwilligenteams im gewaltfreien Einsatz in Krisenregionen; hrsg. von Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V. und Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung, 2004

Die Österreichischen Friedensdienste (ÖFD) waren eine von 13 Organisationen, die das internationale Koalitionsprojekt „Balkan Peace Team“ (BPT) in den Jahren 1994-2001 mitgetragen haben. Die Autorin, Barbara Müller, hat nicht nur das BPT, sondern auch die ÖFD in vielfältiger Weise durch ihre wissenschaftliche Begleitforschung und –praxis unterstützt und legt mit diesem Buch ein wertvolles und hoffentlich in die Zukunft wirkendes Dokument konkreter Friedensarbeit in einer Krisenregion vor, das allen an der Region und Thematik Interessierten nur zu empfehlen ist.

Baklan Peace Team 1004-2001

Das Buch beschreibt den Weg des Balkan Peace Teams und seiner Arbeit mit kleinen Freiwilligenteams in den Konflikten in Kroatien, Serbien und Kosovo von seiner Entstehung bis zum Ende des Projekts. Das BPT wurde als eine Antwort der Friedensbewegungen auf die drängende Erfahrung „Es ist Krieg in Jugoslawien und wir müssen etwas tun“, aber auch als Pilotprojekt eines präventiven Eingreifens – v.a. in Kosovo – geschaffen. Barbara Müller dokumentiert nicht nur die Arbeitsweisen der Organisation und der Teams, die sich um Begriffe wie Vernetzung, Menschenrechtsarbeit, Dialog oder Zivilgesellschaft drehen, sondern versucht auch, Wirkungen des BPT aufzuzeigen und einzuschätzen sowie Schwachstellen zu benennen. Dadurch wird das Buch nicht nur zur Bilanz eines konkreten Projekts, sondern gleichzeitig zu einer Quelle von Lernerfahrungen für alle, die die Idee gewaltfreien Intervenierens in Konflikten weitertragen.

Das Buch „Balkan Peace Team 1994-2001“ kann zum Preis von € 10.- beim Internationalen Versöhnungsbund, Österr. Zweig, Lederergasse 23/3/27, 1080 Wien, (www.versoehnungsbund.at, <office AT versoehnungsbund DOT at> bestellt werden.

22. Internationale Sommerakademie

Die Weltunordnung von Ökonomie und Krieg

Von den gesellschaftlichen Verwerfungen der neoliberalen Globalisierung zu den weltumspannenden politischen Ansätzen jenseits des Casinokapitalismus

Sonntag, 10. Juli – Freitag, 15. Juli 2005

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Burg Schlaining

http://www.aspr.ac.at/sak2005.htm

Unglaublich "Battle groups" erstmals in Österreich gesichtet!

Als "Bettel Groups" versuchten wir am Aktionstag gegen Krieg und Neoliberalismus (19. 3. 2005) auf die Wichtigkeit von Zivilen Friedensdiensten (ZFD) aufmerksam zu machen. Denn derzeit bleibt ziviler Konfliktbearbeitung in Österreich nichts anderes übrig als betteln zu gehen.

Obwohl der Ministerrat erst am 30.03.2005 den Europäischen Verfassungsvertrag beschlossen hat wurden bereits am 19.3. "Battle Groups" in Wien gesichtet.

Dabei handelt es sich um mobile Einsatzkräfte, die innerhalb weniger Tage in Krisenregionen eingreifen sollen. Österreich beteiligt sich mit 200 SoldatInnen (Infanterie, Pionieren und ABC-Einheiten) gemeinsam mit Deutschland und Tschechien in einer gemeinsamen Einheit. "Battle Groups" und Aufrüstungsverpflichtung zeigen, dass die EU immer mehr in die Richtung des militärischen Interventionismus geht, anstatt auf zivile Konfliktbearbeitung zu setzen.

battlegroups

Die sogenannte Neutralität Österreichs wird dabei solange herumgebogen bis wir vor vollendeten Tatsachen stehen. Schüssel freut sich darüber, dass die parlamentarischen Verhandlungen über die EU-Verfassung mit den 50 Jahrfeiern des Staatsvertrages zusammen fallen. Warum es jedoch in einem "demokratischen" Staat keine Abstimmung über diese EU-Verfassung gibt, sagt auch sehr viel über unser Demokratieverständnis aus.

Aber zurück zu den "Battle Groups" - natürlich gab es einige Überraschung, welche Krise in Österreich das Einschreiten dieser Spezialtruppen erforderte. Bei genauerem Hinsehen wurde jedoch klar, dass diese Truppen angefordert wurden um auf ein gravierendes Missverhältnis im Sicherheitsdenken hinzuweisen. Denn für Zivile Konfliktbearbeitung gibt es nach wie vor kaum Interesse. Anscheinend müssen wir auch in Zukunft für Zivile Friedensdienste betteln gehen.

Dem Rad in die Speichen fallen

Stimmen von FriedensnobelpreisträgerInnen und das österreichische Netzwerk für Frieden und Gewaltfreiheit

Ein Arbeitsbuch, 368 Seiten, Preis 15 EUR + Porto

Hrsg. Pete Hämmerle und Thomas Roithner

Mit Beiträgen u.a. von

M.C. Maguire, A.P. Esquivel, K. Annan, R. Menchu, J. Williams, O.A.Sanchez, D. Tutu, N. Mandela, M.Bünker. H. Goss-Mayr, K. Renoldner, W. Wintersteiner, U. Jäger

Bezug

Thomas Roithner, c/o ÖSFK Wien, Wiedner Gürtel 10, 1040 Wien, <thomasroithner AT yahoo DOT com>

Pete Hämmerle, c/o Int. Versöhnungsbund, Ledererg. 23/3/27, 1080 Wien, <office AT versoehnungsbund DOT at>

zuFRIEDEN?! - Pressemitteilung

Österreichischen Friedensdienste und 15 Unterstützerorganisationen präsentieren ihre Kampagne "zuFRIEDEN?!" zur Einführung freiwilliger Ziviler Friedensdienste vor dem Hintergrund der Foltervorwürfe gegen das österreichische Bundesheer und der Arbeit der Zivildienstreformkomission. Wien - Am 9. Dezember 2004 um 10.00 Uhr starten die Österreichischen Friedensdienste (ÖFD - www.oefd.at) am Stock-im-Eisen-Platz im ersten Wiener Gemeindesbezirk mit einer Theaterperformance ihre Kampagne "zuFRIEDEN?!".

Mit "zuFRIEDEN?!" fordern die ÖFD die Einführung freiwilliger Ziviler Friedensdienste. Nähere Informationen finden sich auch auf der Website http://www.zfd.at.

die vollständige Pressemitteilung und als PDF

ZFD Kampagne

Wir starten eine Kampagne für die Einführung freiwilliger Ziviler Friedensdienste in Österreich. Sie soll in einer ersten Phase bis Sommer 2005 dazu führen, das Konzept Ziviler Friedensdienste allgemein bekannt zu machen und Unterstützung dafür zu gewinnen.

Auftakt der Kampagne am Donnerstag 9.12.2004, um 10:00 Uhr am Stephansplatz mit Infos und Performance

Sie wollen uns unterstützen? Mehr Infos? <kampagne AT zfd DOT at>

Nähere Infos folgen bald auch auf http://www.zfd.at

&quot;Flyer Fest&quot;

In den Frieden Investieren

Bitte weiterverbreiten

Die Nonviolent Peaceforce legt 100.000 Friedensanleihen (Peace Bonds) für 10,- Euro das Stück auf. Der Gesamterlös aus diesen Anleihen kommt dem Aufbau der Nonviolent Peaceforce und dem Pilotprojekt in Sri Lanka zu gute. Für diese Anleihen gibt es im direkten Austausch weder Waren noch Dienstleistungen. Empfohlen als Geschenk zu jedem Anlass ...

Mehr darüber auf der web site der Nonviolent Peaceforce http://www.nonviolentpeaceforce.org, eine sichere Seite, die Kreditkarten akzeptiert.

Das Friedensvolksbegehren sucht noch !UnterstützerInnen!

Für die Einleitung des Friedensvolksbegehrens müssen mindestens 8.032 Unterstützungen gesammelt werden. Die Unterschrift für die Unterstützung gilt zugeich als Stimme für das Friedensvolksbegehren!

Nähere Informationen erhaltet ihr unter http://www.friedensvolksbegehren.at

Mitmachen - Praktikum?

Wir suchen Leute die Interesse haben bei unserer Kampagne mitzuarbeiten. Dies wäre in folgenden Aufgabengebieten möglich:

Wir können leider keine Bezahlung anbieten, aber eine Bestätigung als Praktikum.

Kontakt: <kampagne AT zfd DOT at>

Achtung! derzeit keine Entsendungen

Vorläufig wird es keine Friedensdiensteinsätze geben. Aufgrund der angespannten finanziellen und strukturellen Situation haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Dafür wollen wir die so frei gewordenen Ressourcen nutzen, um uns sowohl inhaltlich, als auch materiell neu zu orientieren.

Wir wollen die bisherige Arbeit nach ihren Stärken und Schwächen untersuchen sowie an einer nachhaltigen Strategie für die Zukunft des ÖFD arbeiten. Über den laufenden Prozess wird in der Zeitschrift des ÖFD (FriedensDienst) und auf der Website informiert. Hier bekommen Sie dennoch einen guten Einblick darüber, was wir bisher gemacht haben, welche Projekte es gab, und somit auch eine Vorstellung wie es in verbesserter Weise wieder weitergehen soll.

Aktuelle Entwicklungen, Forderungen und Positionen des ÖFD finden Sie auch in den nun folgenden Beiträgen.

Friedensdienstgesetz für Österreich (PA)

Der Österreichische Friedensdienst (ÖFD) weist darauf hin, dass die stattfindende Diskussion zur Heeresreform und Zivildienstreform durch die Forderung nach einer aktiven Friedenspolitik erweitert werden muss. Die Einführung eines Friedensdienstgesetzes soll die Etablierung Ziviler Friedensdienste (ZFD) ermöglichen.

mehr dazu

YPGD the movie

Eine Dokumentation über Vukovar und die Situation der Jugendlichen vor Ort aus Sicht verschiedener europäischer Freiwilliger, die dort über einen längeren Zeitraum in einer Jugendorganisation (YPGD) mitgearbeitet haben. Das Ziel dieser Dokumentation ist es das Leben in der Stadt aus der Sicht der Freiwilligen einzufangen und für andere Menschen zugänglich zu machen. Durch unbefangene Kameraführung und ungezwungene Interviewsituationen kommen emotionale Situationen zum Vorschein, die wichtiger sind als intellektuelle Ansätze um das Leben dort zu verstehen. Die Vergangenheit wird bewusst ausgeklammert (obwohl die Zerstörung noch sehr im Vordergrund steht), und nur durch Gespräche sichtbar. Oder mit einem Zitat aus dem Film: "Vukovar is nothing without the people. Vukovar is just a town, some buildings, some place in the world"

Bestellung auf DVD: Preis 20 EUR, ermässigt 10 EUR (davon kommt alles bis auf 5 EUR Materialkosten der YPGD in Vukovar zu Gute)

Filmdauer: 45 min 15 sek Erstellungsdatum: 2003-2004 Untertitel: Englisch, Deutsch, Kroatisch, Animiertes Menü

Redaktion: Synes Elischka, Kamera: Synes Elischka, Schnitt: Synes Elischka, Ton: Sven Hilberth

online auch auf utv

LeserInnenbrief

Zivildienstdebatte

Zur Titelgeschichte von Michael Berger und zum Leitartikel von Andreas Schwarz im Kurier vom 25. Juli 2004:

Neben dem Zivildienst als Ersatzvariante zum Wehrdienst gibt es noch einen Dienst: den Zivilersatzdienst nach § 12 b Zivildienstgesetz, der in der Debatte um die Reformen all dieser Dienste so gut wie nie auftaucht. Sollte er aber, so meinen zumindest wir von den Österreichischen Friedensdiensten (www.oefd.at), seit 1997 Trägerorgansisation für sogenannte "Auslandszivildienste". Ein Zivilersatzdienst im Ausland bringt oftmals neben den Qualifikationen, die man ohne Zweifel als Zivi auch im Inland erwirbt, noch weitere Bonuspunkte - so zum Beispiel Sprachkenntnisse, Auslandserfahrung und bei den Österreichischen Friedensdiensten auch eine einmonatige Ausbildung in ziviler Konfliktbearbeitung (die sich nicht nur im Ausland nutzen läßt!!!). Von der Politik schon länger vernachlässigt, wäre eine gesetzliche Verankerung als freiwilliger (Friedens-)Dienst mit entsprechender ideeller und finanzieller Anerkennung für diese Dienste sinnvoll und wünschenswert. Über einen freiwilligen zivilen Friedensdienst im Inland (zum Beispiel in Jugendzentren oder im Bereich der Friedenspädagogik) sollte man allerdings auch ernsthaft nachdenken. Dass das Modell der freiwilligen Dienste auch in der Praxis tadellos funktioniert, zeigt die Arbeit der Österreichischen Friedensdienste - wo auch seit jeher Frauen freiwilligen Friedensdienst leisten!

Christian Simon für die Österreichischen Friedensdienste